Studienfahrt nach Assisi 2010
04.-10.07.2010
Bericht von Constantin Krauß
Unsere Studienfahrt nach Assisi begann am 03. Juli 2010 um 4:00 Uhr. Mit zwei Kleinbussen ging es auf die Reise nach Bella Italia. Die 11-stündige Fahrt wurde durch die tropische Hitze und die grandiose Idee einiger, die Nacht durchzumachen, zur harten Überlebensprüfung.

Um kurz vor 16:00 Uhr fand man sich jedoch pünktlich (das erste und letzte Mal) in Florenz ein, wo der deutsche Sieg über Argentinien mit aller deutschen Zurückhaltung und Demut gefeiert wurde. Auf dem Abendprogramm stand eine Stadtbesichtigung mit anschließendem Pizza- essen. Am nächsten Tag ging die Reise weiter und führte über San Gimignano in der Toskana direkt nach Assisi, wo wir unser wunderschönes Domizil mit Pool, im Vorort Rivotorto bezogen. Am Dienstag ging es vormittags auf die mittelalterliche Festung Rocca Maggiore, von wo aus ein herrlicher Ausblick auf Assisi möglich ist. Nach der alltäglichen Siesta fand man sich nachmittags zu einer Führung durch das Kloster San Damiano ein, welche von einer deutschen Schwester geleitet wurde. Der Dienstag war durch die Fahrt nach Orvietto geprägt, eine Stadt deren Untergrund durch eine Vielzahl von Höhlen durchwuchert ist. Diese Höhlen wurden bereits von den Etruskern als Ort der Olivenölherstellung genutzt.

Am Mittwoch war unter anderem die Besichtigung der Kathedrale „San Fransesco“ im Programm. Ein deutscher Bruder führte uns durch die mehrstöckige Kirche, in welcher der Heilige Franzsikus begraben sein soll. Der Abend wurde leider durch die schmerzhafte Niederlage der deutschen Nationalmannschaft überschattet. Eine Niederlage, die vor allem der männliche Teil auf äußerst reife und erwachsene Art und Weise zu verarbeiteten wusste ;-). Mit der sprichwörtlichen Katerstimmung ging es tags darauf nach Perugia, eine Stadt, einige Kilometer von Assisi entfernt, die dank ihrer Universität einen höheren Stellenwert in der Region Umbrien besitzt. Am Nachmittag bestand die Möglichkeit zum Baden und Ausruhen am Lago Trasimeno, dem viertgrößten Binnengewässer Italiens. Der Abend wurde durch eine leckere Lasagne und den zweiten Teil unseres Sprachkurses mit italienischen Schülerinnen aus Assisi abgerundet.  Am letzten „richtigen“ Tag  stand zunächst der Besuch der „Santa Maria“ ganz oben auf dem Tagesprogramm. Anschließend war jedoch genug Zeit um sich ein letztes Mal in Assisi umzusehen, Souvenirs zu finden oder ein Eis zu kaufen. Das Abendessen bei Olivia, wurde für fast alle zu einem kulinarischen Novum, was Anzahl und Frequenz der Gänge betraf. Am Samstag brach man recht zügig in Richtung Heimat auf, wo wir schließlich gegen 22:00 Uhr eintrafen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass die Studienfahrt für alle Beteiligten sicherlich ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis war. In diesem Sinn ein großes Dankeschön an die Betreuer Herr Veith und Jürgen Leuser und natürlich an die Schulleitung, dafür, dass sie uns die Studienfahrt ermöglicht hat.

plants