„Kangourou des Mathématiques“ weltweit und in Weikersheim

Einmal jährlich, in 48 Ländern, auf allen bewohnten Kontinenten am selben Tag, Teilnehmerzahl über 6 Millionen, 24 bzw. 30 identische1 Aufgaben in 75 Minuten. Das sind die Kennzahlen eines 1978 in Australien erfundenen und sich seit Anfang der 90er Jahre in Europa verbreitenden Mathematikwettbewerbes, dem sich in Deutschland 858.000 Schüler ab Klassenstufe 3 aus ca. 9500 Schulen stellten.

Die Bewertung erfolgt zentral durch den Mathematikwettbewerb Känguru e.V. mit Sitz am Institut für Mathematik an der Humboldt-Universität Berlin. Den angenehmen Teil der Preisübergabe übernahm voller Stolz Herr Heuser, Schulleiter des Gymnasiums Weikersheim. Sage und schreibe bisher nie dagewesene fünf Preisträger brachte die Schule hervor. In der Klassenstufe 5 erreichten den ersten bis dritten Preis die Schüler Simon Krotsch, Justus Nase und Lukas Deudelhoff. In der Klassenstufe 6 erreichten Sandro Schmitt einen dritten und Juliane Mohr einen zweiten Preis. Die einzige Dame unter den Preisträgern stahl zugleich den anderen die Show, indem sie von allen den größten Kängurusprung, d.h. die meisten am Stück hintereinander richtig gerechneten Aufgaben, vorweisen konnte. Damit ergatterte sie zusätzlich zu den hochwertigen Preisen ein T-Shirt, mit dem sie sich mit jedem Auftragen als eine der weitesten Känguruspringerin outen wird.

Im Reglement ist vereinbart, dass in jedem der Länder je Klassenstufengruppe bis zu fünf Aufgaben gegenüber den offiziell abgestimmten abgeändert bzw. ausgetauscht werden können, um der nationalen Spezifik der Lehrpläne Rechnung tragen zu können.


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