Mittlerweile schon fast eine Tradition: Zum mittlerweile dritten Mal besuchten wir auch 2015 mit einer Auswahl an Abiturientinnen und Abiturienten die Kletterhalle in Heilbronn. Zunächst erlernten wir das korrekte Anlegen des Klettergurtes und die wichtigsten Knoten. Wenn wir an der Wand nach oben steigen, benötigen wir die sogenannte „Acht“. Hier geht es darum, im Falle eines Sturzes mit den anderen Mitschülern („Sicherungspartner“) verbunden zu sein und nicht abzustürzen. Anschließend noch den „Halbmastwurf“: Dieser Knoten kommt zum Einsatz, wenn wir selbst auf dem Boden stehen und andere sichern möchten. Man kann ihn leicht lösen und so den Kletterer kontrolliert aus der Höhe nach unten ablassen. Es geht also wirklich um „Leib und Leben“ und daher übten wir den Umgang mit den Knoten bis alles in „Fleisch und Blut“ übergegangen war. Grundsätzlich ist Klettern ein sehr sicherer und gesunder Sport!

Dann wurde es ernst und wir stiegen zunächst an einer leicht geneigten Übungswand nach oben. Was von unten recht niedrig und einfach aussah, bedarf doch einiger Überwindung sowie Kraft in den Fingern! Mit aufmerksamen Sicherungspartnern und den Klettertrainern an unserer Seite war diese Herausforderung jedoch gut zu schaffen. Einige verwegene Abiturientinnen und Abiturienten hielten sich jedoch nicht lange an der Übungswand auf sondern eroberten schnell die 18 Meter hohe Wand im Hauptsektor. Hier heißt es „dranbleiben“ und „beißen“ wenn man bis ganz nach oben zum Umlenker klettern will. Nach und nach überwanden alle Schüler (und Lehrer) ihre Bedenken und kletterten mit zunehmender Sicherheit auch kleinere Überhänge ohne ins Seil zu fallen (was auch Spaß macht…).

Das Besondere in Heilbronn ist zweifelslos auch der große Boulderbereich und die Slackline im oberen Stockwerk. Durch die geringe Höhe kann man beim Bouldern ohne Seil klettern, zudem ist alles mit dicken Weichbodenmatten ausgepolstert. Wer also noch über Kraftreserven verfügte, konnte sich hier „die Finger langziehen“ oder auf der „Slackline“ seine Balance trainieren.

Viel zu früh ging nach gut drei Stunden auch dieser Schnupperkurs „Sportklettern und Bouldern“ zu Ende und wir machten uns auf den Heimweg. Auf ein Neues in den nächsten Jahren!

mehr Bilder hier

plants