Quo vadis – Gymnasium Weikersheim

Alles bleibt? Alles neu? Alles anders? – Wohin entwickelt sich das Gymnasium Weikersheim?

Die demographische Entwicklung reduziert die Schülerzahlen, zugleich steigen die Wahlmöglichkeiten aufgrund der sich verändernden Schullandschaft. Soweit - so bekannt, auf zum Pädagogischen Tag! Dieser fand zum Jahresauftakt am 09.01.2017 statt, anwesend waren alle Lehrer des Gymnasiums und an Schulentwicklung interessierte Schüler und Eltern.

Der Impuls gebende Vortrag unseres Kollegen OStR Georg Konietzka fokussierte die Anwesenden auf das Ziel der Veranstaltung. Wie kann und soll Schule am Gymnasium jetzt und zukünftig gestaltet werden? Ein vages Ziel und der Pädagogische Tag ein erster Gehversuch. Inhaltlich und quantitativ scheint der Rahmen vorgegeben. Die Aufgabe der Lehrer war es, die neuen Bildungspläne für die Klassenstufe 5/6  in fachcurriculare Formen zu gießen.

Für die Schüler und Eltern war der Rahmen weniger eng gesteckt. In zwei Workshops tauschten sich jeweils Schüler der Unter- und Mittelstufe sowie der Oberstufe und Eltern miteinander aus. Vorrangig war der Weg das Ziel. Weniger konkret stehen solche Fragen im Raum: Kann und soll sich das Gymnasium profilieren und wenn ja, wie? Zunächst ging es um Bewusstseinsbildung – Weshalb entscheiden sich Schüler und deren Eltern für das Gymnasium Weikersheim? Wie und wodurch generiert sich der Ruf der Schule? Wie wird sie von jenen wahrgenommen, um die es tatsächlich geht, den Schülern … und deren Erziehungsberechtigten, ihren Eltern? Womit ist man zufrieden, mit anderen Worten, wo liegen die Stärken der Schule und welche Aspekte des Schullebens werden als optimierungswürdig empfunden? Was fehlt und wovon sollte es mehr geben? Selbst wilde Ideen ließ der ThinkTank zu, z.B. Rolltreppen

Während man den Lehrern einen adäquaten zeitlichen und räumlichen Rahmen zur Ausführung ihres Handwerks stellte, der fruchtbares Arbeiten zuließ, aber vielleicht wenig Überraschendes hervorbrachte, kam es in der Eltern-Oberstufenschüler-Gruppe zu einer zunächst erstaunlichen, aber nach reiflicher Überlegung gar nicht so überraschenden Erkenntnis. Das Wesentliche, die Essenz der schulischen Arbeit, wird von den beteiligten Schülern und Eltern (welche sich nicht kannten, sondern erstmalig miteinander zu tun hatten) ähnlich, teilweise sogar gleich bewertet. Die Form der Zusammenarbeit  dieses ersten Gehversuches wurde von den Beteiligten als überaus fruchtbar und positiv bewertet.

Nun ist man gespannt, wie die nächsten Schritte aussehen – Quo vadis, Gymnasium Weikersheim?

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